Wurzelgemüse-Panzanella mit Zaatar & Stracciatella

Wurzelgemüse-Panzanella mit Zaatar & Stracciatella

Wurzelgemüse-Panzanella mit Zaatar & Stracciatella

Panzanella ist eigentlich ein italienischer Sommersalat aus altem Brot und reifen Tomaten. Aber wer sagt, dass gutes Brot im Oktober auf Tomaten warten muss?

Für meine Herbstversion kommen Karotten und Rote Bete in den Ofen, bis sie süß und an den Rändern leicht karamellisiert sind. Dazu knusprig geröstetes Brot, Balsamico, ordentlich Zaatar und zum Schluss kalte, cremige Stracciatella.

Warm, knusprig, cremig, süß-säuerlich – und ziemlich genau das, was ich gerade essen möchte.

Zutaten für 2–3 Personen

  • 300 g Karotten
  • 300 g Rote Bete
  • 250 g Sauerteigbrot oder Ciabatta, gerne vom Vortag
  • 3–4 EL Olivenöl
  • 2 TL Zaatar, plus etwas zum Finish
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 150–200 g Stracciatella
  • eine Handvoll Petersilie oder andere frische Kräuter

Für das Dressing: 3 EL gutes Olivenöl, 2 EL Balsamico, 1 TL Honig, 1 TL Senf, Salz und schwarzer Pfeffer.

Zubereitung

Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Karotten längs halbieren oder in grobe Stücke schneiden. Rote Bete schälen und in Spalten schneiden. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwa einem Teelöffel Zaatar vermengen und auf einem Blech verteilen.

Etwa 30–40 Minuten rösten, bis das Gemüse weich ist und ordentlich Farbe bekommen hat.

Das Brot in grobe, unregelmäßige Stücke reißen. Nach etwa 20 Minuten zum Gemüse aufs Blech geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und die letzten 10–15 Minuten mitrösten. Es soll außen knusprig werden, aber innen noch etwas Substanz haben.

Für das Dressing Olivenöl, Balsamico, Honig und Dijon verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das noch warme Wurzelgemüse und das geröstete Brot in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermengen. 5–10 Minuten stehen lassen. Das ist der entscheidende Panzanella-Moment: Das Brot darf etwas Dressing und Gemüsesaft aufnehmen, soll aber nicht komplett weich werden.

Auf einer großen Platte verteilen. Stracciatella großzügig darübergeben, mit dem restlichen Zaatar und frischen Kräutern bestreuen und mit etwas Olivenöl und einem letzten Schuss Balsamico abschließen.

Am besten lauwarm essen.

Instant-Taste-Tipp

Beim Zaatar nicht schüchtern sein. Die säuerlichen, kräuterigen und nussigen Noten funktionieren großartig mit der Süße der gerösteten Roten Bete und der Stracciatella.

Und falls am nächsten Tag etwas übrig ist: kurz in die Pfanne damit, ein Spiegelei darauf – fertig.

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